| Auf Wikingers Spuren |
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„In Hamar hatten wir schon einmal 30 Grad minus…“, erinnert sich Bundestrainer Stephan Gneupel, aber mittlerweile ist man auch als Mitteleuropäer kälteerprobt. Und so konnte sich die DESG-Delegation gewissermaßen zuhause auf die äußeren Verhältnisse rund um den Weltcup in Norwegen (Samstag/Sonntag) vorbereiten. „Natürlich haben die Temperaturen die Gesamtumfänge beeinflusst“, berichtet der Coach, auch beim Test-Wettkampf in Erfurt waren die Bedingungen schwierig. „Aber nun sind wir einfach gespannt auf diesen Einstieg in die zweite Saisonhälfte.“ Auf je sechs Damen und Herren kommen 1500 m, 3000/5000 m sowie der Team Pursuit zu. Im schönen Vikingskipet (Wikingerschiff), wo Claudia Pechstein bei den Winterspielen vor 18 Jahren (!) Olympiasiegerin über 5000 m wurde. Nach einer kleinen Erkältung betrachtet die Berlinerin Hamar als Einstieg in Saisonteil II – schon eine Woche später folgt die Mehrkampf-WM in Moskau. Für die meisten Eisschnellläufer aber heißen die großen Highlights Weltcup-Finale in Berlin und die Einzelstrecken-WM Ende März. „Daran werden wir gemessen“, kennt Gneupel die Prioritäten. Stefanie Beckert wird in Norwegen die 3000-m-Strecke in Angriff nehmen, die intensive Trainingsphase diente vor allem der Rückenproblematik der 23-jährigen Erfurterin, die deshalb auch verspätet in den Kufen-Winter gestartet war. „Zwei Testläufe aber verliefen relativ ordentlich“, so der Bundestrainer. Weltcup Eisschnelllaufen Hamar, Olympic Hall Team Germany: Claudia Pechstein, Stephanie Beckert, Isabell Ost, Katrin Mattscherodt, Bente Kraus, Gabi Hirschbichler – Marco Weber, Moritz Geisreiter, Patrick Beckert, Alexej Baumgärtner, Robert Lehmann, Hubert Hirschbichler
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